Do und Don’ts

Do und Don'ts vietnam

Im Allgemeinen sollten in Asien einige Verhaltensregeln beachtet werden:
– Bleiben Sie ruhig und gelassen: Schreien und das Zeigen von Ärger gelten als unhöflich.
– Berühren Sie Menschen (auch Kinder) nicht am Kopf– der Kopf gilt als der Sitz des Geiste s und der Seele.
– Zeigen sie nicht mit den Füßen auf Personen. Man sollte auch nicht mit ausgestreckten Beinen am Boden sitzen, oder ein Bein über das andere schlagen, da die Füße so versehentlich auf andere Personen zeigen könnten.
– In Kultstätten sollten die Schuhe vor dem Betreten ausgezogen werden. Auch ist korrektes Verh alten (kein lautes Sprechen und kein Berühren der Kultgegenstände) und angemessene Bekleidung (die Schultern und Knie sollten bedeckt sein) Grundvoraussetzung für einen Tempelbesuch.
– Fragen Sie bitte um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Einheim ischen machen.
– Vermeiden Sie starke Gefühlsausbrüche sowie den Austausch von Zärtlichke iten in der Öffentlichkeit.

Besonderheiten gibt es in jedem Land:

In Vietnam:

– In Vietnam werden ältere Menschen mit besonderem Respekt behandelt.
– Man kann in Vietnam immer öfter die westliche Form der Begrüßung beo bachten: das Händeschütteln mit einer Hand. Meist begrüßen sich so jedoch immer noch nur die Männer.
– Bevor man einen Tempel oder ein Privathaus betritt, gehör t es zur Etikette, die Schuhe auszuziehen. Kommen Sie auch nicht uneingeladen zu Besuch.
– Normalerweise packen Vietna mesen Geschenke nicht vor den Augen ihrer Gäste aus. Bitte fühlen Sie sich dadurch nicht beleidigt, denn es ist bei uns ein Zeichen der Höflichkeit.

In Kambodscha:

– In Kambodscha begrüßt man sich nicht mit Händeschütteln oder Umarmungen. Zur Begrüßung bringen Kambodschaner ihre Hände in Gebetshaltung vor der Brust zusammen, ohne ihren Körper zu berühren. Je höher die Hände gehalten werden, desto mehr Respekt wird bekundet. Werden ältere Menschen oder Personen mit höherem gesellschaftlichen Status begrüßt, verbeugt man sich leicht, um seinen Respekt auszudrücken.
– Höflichkeit ist sehr wichtig. In der Öffentlichkeit wird dem Namen bei der Anrede immer Herr/F rau vorangestellt.
– Achten Sie auf ordentliche und angemessene Kleidung, wenn Sie einen Tempel oder eine Pagode aufsuch en. Die Kleidung sollte knie- und schulterbedeckend sein. Vor dem Betreten sollten die Schuhe ausgezogen werden. Das Klettern auf Buddhastatuen ist ebenso unerwünscht wie ausgestreckte Füße in Richtung der Buddhastatuen. Zeigen Sie generell nie mit ihren Füßen auf Menschen; dies gilt als besonders unhöflich. Unter keinen Umständen sollten Frauen männliche Mönche berühren oder ihnen etwas direkt in die Hand geben.
– Berühren Sie nicht den Kopf anderer Menschen, da er als das edelste Körperteil des Menschen gilt.

In Laos:

– Im Umgang mit Laoten sollte man nie die Geduld verlieren, insbesondere nicht laut werden und wild herumgestikulieren. Anderenfalls läuft man Gefahr, “sein Gesich zu verlieren”. Ein freundliches Lächeln, auch in komplizierten Situationen, hilft eher weiter und beruhigt die Nerven.
– Zur Begrüßung keinen Händedruck aufdrängen, vor allem nicht laotischen Damen. Normalerweise begleitet ein “Nop” (vor der Brust gefaltete Hände) die laotische Begrüßungsformel “Sabaidii”.
– Auf angemessene Kleidung achten; vor allem beim Besuch von buddhistischen Tempelanlagen sollten Sie keine schulterfreien Oberteile tragen; lange Röcke oder Hosen sind angebracht.
– Einen buddhistischen Tempel (Wat) nicht mit Schuhen betreten.
– Niemals mit den Füßen auf etwas zeigen; vor allem beim Sitzen auf dem Fußboden stets auf die Ausrichtung der Füße achten. Sie sollten auf keine Buddha-Figur, keinen Mönch und nach Möglichkeit auf kein menschliches Wesen zeigen.
– Frauen dürfen einen Mönch nicht berühren und sollten ihm nach Möglichkeit nichts direkt übergeben.

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